Seine Eminenz
Metropolit Johannes von Dubna,
Erzbischof des
Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa
Patriarchat von Moskau
12, rue Daru
75008 Paris
Frankreich
Telefon: +33 (0)1 46 22 67 61
E-Mail: bureauarcheveque@gmail.com
Die Pastoralversammlung des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa am 28. September 2019
Mit einem Zustimmungsvotum hat der Klerus des Erzbistums, der sich am 28. September in der Alexander-Nevskij-Kathedrale versammelt hatte, mit großer Mehrheit erneut die Entscheidung von Erzbischof Johannes bestätigt, um die kanonische Eingliederung in das Moskauer Patriarchat zu bitten. Die Pastoralversammlung begann mit der Feier der Göttlichen Liturgie, der Erzbischof Johannes vorstand, in Konzelebration mit den Dekanen des Erzbistums. Die Versammlung begann mit ihrer Arbeit um 10 Uhr nach Anrufung des Heiligen Geistes. Erzbischof Johannes ließ zuerst kurz die Ereignisse Revue passieren, die der Versammlung vorausgegangen sind, und legte dann das Ziel und den Sinn dieser [Pastoral-]Versammlung dar. Schließlich übergab er das Wort an Vater Jean Gueit, der seinerseits die einzelnen Punkte des Dokuments der kanonischen Eingliederung in das Moskauer Patriarchat vorstellte. Die Kleriker konnten daraufhin Fragen stellen, auf die Erzbischof Johannes antwortete. Im Anschluss wurden an alle Anwesenden Kopien des Textes mit der Bitte um die kanonische Eingliederung ausgeteilt und Erzbischof Johannes las den Text laut vor, wobei er einige Punkte erläuterte. Schließlich bat er die Kleriker darum, ihr Einverständnis zu geben, dass er die Bitte unterzeichnet. 51 bei der Versammlung anwesende Kleriker, denen weitere 37 Kleriker hinzuzufügen sind, die nicht zu Pastoralversammlung kommen konnten, jedoch dem Erzbischof ihre volle Unterstützung zugesichert hatten, haben die Pastoralentscheidung von Erzbischof Johannes akzeptiert, die Communio und die kanonische Einheit mit dem Moskauer Patriarchat zu erbitten, um die Fortführung des kirchlichen, liturgischen und sakramentalen Lebens des Erzbistums der Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa zu sichern. Nachdem er seine Unterschrift unter diese Bitte gesetzt hatte, dankte Erzbischof Johannes allen Klerikern, den anwesenden und den nicht anwesenden, die ihm ihr Vertrauen ausgesprochen haben in seinem mühevollen Bestreben, eine kanonische Protektion für das Erzbistum zu finden, die es allen Gliedern ermöglicht, in der Gemeinschaft mit der Gesamtheit der Orthodoxie zu verbleiben.
Am Schluss wurde durch Erzdiakon Vsevolod Borzakovsky ein 'Ad multos annos (Auf viele Jahre)' auf Patriarch Kyrill, auf Erzbischof Johannes und auf alle Mitglieder des Erzbistums angestimmt.
Der Klerus der Alexander-Newski-Kathedrale feiert am Donnerstag, den 5. September 2019 um 19.00 Uhr in der besagten Kathedrale (12, rue Daru, 75008 Paris) einen Fürbittgottesdienst (Moleben) zur Unterstützung unseres Erzbischofs, Seiner Eminenz Jean. Es wurden alle eingeladen, die nicht nach Paris kommen können, an dieser Feier im Gebet teilzunehmen.
Wir werden am 5. September 2019 um 19.00 Uhr, zusammen mit sicherlich vielen Gemeinden unserer Diözese, auch ein Moleben feiern zu dem wir Sie/Euch herzlich einladen möchten. Der Gottesdienst findet statt in unserer Kapelle zu Ehren des Heiligen Martin von Tours, Tübinger Str. 48 in 72336 Balingen.
Wir laden alle, die nicht am Gebetsgottesdienst in Balingen teilnehmen können, ein, sich mit uns von zu Hause aus im Gebet zu vereinigen.
Wir beten zum barmherzigen Gott, dass er den Frieden und kirchlichen Geist zum bevorstehenden Diözesankongress (außerordentliche Generalversammlung) senden möge. Möge der Heilige Geist uns auf den richtigen Weg führen.
Das Erzbistum der russisch-orthodoxen Kirchen in Westeuropa, das eine der ältesten orthodoxen kirchlichen Gemeinschaften in Westeuropa in unseren Breiten ist, wurde durch den heiligen Patriarch Tichon von Moskau unter die Hirtensorge von Metropolit Eulogius (Georgievskij) gestellt, und zwar per Dekret vom 8. April 1921. Durch die bolschewistische Revolution zur Flucht ins Exil getrieben, haben die russischen Emigranten voller Glauben und Mut eine kirchliche Präsenz entstehen lassen, die sich auf die grundlegenden Prinzipien des nicht abgeschlossenen Konzils von Moskau von 1917-1918 gründet. Zuvor in Berlin ansässig, wurde der Sitz des Erzbistums nach Paris, an die Kathedralkirche St Alexandre-Nevsky, übertragen und bekam die Rechtsform einer Assoziation französischen Rechts, die sich zusammensetzt aus Gemeinden und Pfarrgemeinden in Frankreich und in ganz Westeuropa, und die bis zum heutigen Tag fortbesteht.
Mitteilung des Büros der Diözesanverwaltung vom 28. November 2018
Die Diözesanverwaltung teilt zum Wohle aller Mitglieder des Erzbistums mit, dass die Heilige Synode unseres Patriarchats am 27. November 2018 beschlossen hat, den Status des Exarchats unseres Erzbistums aufzuheben.
Dieser Beschluss der Heiligen Synode, der noch nicht offiziell im Sitz des Erzbistums eingegangen ist, wurde vom Erzbistum nicht beantragt. Erzbischof Jean wurde vor dieser Entscheidung nicht konsultiert.
In Istanbul/Konstantinopel zu einem Treffen der Synoden-Kommission mit dem Sekretär des Erzbischöflichen Rates, Nicolas Lopoukhine, erfuhr Erzbischof Jean in einem privaten Treffen mit dem Patriarchen von dieser Entscheidung.
Der Erzbischof und der Sekretär des Vorstands werden in Kürze nach Paris zurückkehren. Die nächste Sitzung des Erzdiözesanrates wird in den nächsten Tagen stattfinden und dieses Thema diskutieren.
Bis dahin bittet Erzbischof Jean als Hirte, der für die Pfarreien und Gemeinschaften des Erzbistums verantwortlich ist, alle Geistlichen und Gläubigen, ruhig zu bleiben und im Gebet zu beten, damit der Heilige Geist kommen und uns alle erleuchten kann.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Das Erzbistum der russischen orthodoxen Gemeinden in Westeuropa, Exarchat des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, verfolgt – wie auch alle anderen kirchlichen Gemeinschaften des Westens – sehr genau die Entwicklung des gespannten Verhältnisses zwischen den orthodoxen Kirchen. Und doch berührt diese Entwicklung das Erzbistum auf ganz besondere Weise in seinem Innersten.
Inthronisation des patriarchalen Exarchen der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa
Die Inthronisation nahm Metropolit Emmanuel von Frankreich vor, Präsident der Konferenz der orthodoxen Bischöfe Frankreichs und Mitglied des Heiligen Synods des ökumenischen Patriarchats, in Anwesenheit der orthodoxen Bischöfe: Seiner Eminenz des Erzbischofs Michel, der Diözese von Genf und Westeuropa der Russischen Auslandskirche (Patriarchat von Moskau), Seiner Exzellenz des Bischofs Marc, Auxiliarbischof des Erzbistums des Patriarchats von Rumänien in West- und Südeuropa, Seiner Exzellenz des Bischofs Irénée (Avramidis) von Region, des Auxiliarbischofs beim Metropoliten der griechisch-orthodoxen Kirche von Frankreich, Seiner Exzellenz des Bischofs Petros (Bozinis) von Troas, des Auxiliarbischofs des Metropoliten Athenagoras von Belgien, des Exarchen der Niederlande und Luxemburgs (Ökumenisches Patriarchat), sowie der eingeladenen Gäste der katholischen Kirche, der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, der Gemeinschaft der Brüder von Taizé, der Vertreter der zivilen Behörden, Herrn Jean-Christophe Peaucelle (Beauftragter in religiösen Angelegenheiten) und Herrn Arnaud Schaumasse (Leiter des Zentralbüros für Religionsgemeinschaften).
Verlautbarung der Diözesanverwaltung
vom 06. Mai 2016
Christus ist auferstanden!
Die Inthronisierung von Erzbischof Johannes von Chariopolis, des Patriarchalexarchen der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa wird am Donnerstag, 26. Mai 2016 um 17:00 Uhr in der Kathedrale von St. Alexander Newski in Paris stattfinden.
Verlautbarung der Diözesanverwaltung vom 25. April 2016
Auf Vorschlag seiner Heiligkeit Patriarch Bartholomäus hat der Heilige Synod des Ökumenischen Thrones Bischof Johannes von Chariopolis den Ehrentitel eines Erzbischofs verliehen und ihn zum Patriarchalexarchen der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa ernannt, in Übereinstimmung mit der Entscheidung der Außerordentlichen Generalversammlung des Exarchats, die am vergangenen 28. März zusammengetreten war.
Bischof Johannes wurde zum Kandidat für die kanonische Wahl des Erzbischofs des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa gewählt
Die Außerordentliche Generalversammlung des Erzbistums der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa hat Bischof Johannes von Charioupolis zum Kandidaten für die kanonische Wahl des Erzbischofs gewählt.
Die Ergebnisse der Wahl: 182 Wähler, von denen 173 ihr Wahlrecht ausübten.
Bischof Johannes erhielt 150 Stimmen,
Vt. Porphyrios 23 Stimmen.
Nach Artikel 44 der Statuten des Erzbistums gilt: „Das Ergebnis der Wahl der AGE [Außerordentl. Generalversammlung] wird ausgefertigt durch das Büro der AGE und dann durch den Locum tenens dem Heiligen Synod übermittelt, der die kanonische Wahl unter Berücksichtigung der Wahl der Außerordentlichen Generalversammlung vornimmt”.
Unseren Quellen zufolge wird der Heilige Synod des Patriarchates von Konstantinopel am 19. und 20. April zusammenkommen.
Zum Photoalbum der Generalversammlung geht es HIER!
Gottesdienste am 5. Sonntag der Fastenzeit
Begrüßung des neuen Bischofs Johannes von Chariopolis
Am 5. Sonntag der Fastenzeit feiert die orthodoxe Kirche das Gedächtnis der hl. Maria von Ägypten. Erzbischof Hiob von Telmessos und Bischof Johannes von Chariopolis konzelebrierten am 28./29. März 2015 bei der Feier der Vigil und der Göttlichen Liturgie dieses Sonntags in der Kathedrale des hl. Alexander Nevsky in Paris. Mit ihnen zusammen konzelebrierten der Klerus der Kathedrale, sowie Archimandrit Syméon, Abt des Klosters Saint Silouane, und Erzpriester Alexander Fostiropoulos, der aus London angereist war. Erzbischof Hiob predigte über das Evangelium des Sonntags, das den Dienst Christi für das Heil der Menschen thematisierte. Der Erzbischof betonte in seiner Homilie, dass der Dienst der Kirche, die den Leib Christi bildet, die Weiterführung dieses einzigartigen Dienstes Christi ist.
Am Ende der Göttlichen Liturgie hieß Erzbischof Hiob Bischof Johannes von Chariopolis willkommen: Er war vor kurzem zum Auxiliarbischof seiner Heiligkeit des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus geweiht und dem Erzbistum zugeordnet worden. Vor vierzig Jahren konnte er durch Erzbischof Georges (Tarassov) in der Kathedrale des hl. Alexander Nevsky die Priesterweihe empfangen. Der Kirchenvorstand der Kathedrale, Herr Alexandre Jevakhoff, und die dienstälteste Vertreterin der “Schwesternschaft“ oder Kirchendamen der Kathedrale (сестричество), Frau Hélène Markoff, überreichten Bischof Johannes einen Blumenstrauß als Willkommensgruß. Die anwesenden Gläubigen konnten während des anschließenden Gemeindekaffees, der von der „Schwesternschaft“ vorbereitet worden war, den neuen Bischof kennenlernen.
Photos sind hier zu finden.
Bischofsweihe von Bischof Jean (Johannes) von Chariopolis
Am 15. März 2015, dem dritten Sonntag der Großen Fastenzeit, feiert die orthodoxe Kirche den Sonntag der Kreuzverehrung. An ihm strahlt schon vier Wochen vor dem Ostersonntag etwas auf von der Auferstehungsfreude.
An diesem Sonntag fand während der Göttlichen Liturgie in der stauropegialen Kirche des hl. Paulus des Orthodoxen Zentrums des ökumenischen Patriarchates in Chambésy (Schweiz) die Bischofsweihe seiner Exzellenz Bischof Jean von Chariopolis statt. Ihm legten seine Eminenz, der Schweizer Metropolit Jérémie in Konzelebration mit seiner Eminenz Erzbischof Hiob von Telmessos und seiner Exzellenz Bischof Makarios von Lampsakos in Gegenwart zahlreicher Priester, Diakone und Gläubigen die Hände auf. Bischof Jean (Renneteau) war am vergangenen 13. Februar durch den Heiligen Synod des ökumenischen Patriarchates zum Auxiliarbischof des Patriarchen gewählt worden und wird Erzbischof Hiob von Telmessos helfend zur Seite stehen.
Archimandrit
Jean Renneteau zum
Bischof von Chariopolis gewählt
Am 13. Februar 2015 hat der Heilige Synod des ökumenischen Patriarchats auf Vorschlag von Seiner Heiligkeit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomäus einstimmig den Archimandriten des ökumenischen Throns Jean (Renneteau) zum Bischof von Chario(u)polis und Auxiliarbischof des Patriarchen gewählt. Der neue Bischof wird dem patriarchalen Exarchat der orthodoxen Kirchen russischer Tradition in Westeuropa zugeteilt, um dort pastorale Dienste zu übernehmen.
Vater Jean (Renneteau) wurde im Jahr 1942 in Bordeaux geboren und studierte am Theologischen Institut Saint-Serge in Paris. Er war geistlicher Sohn von Vater Sophrony (Sacharov). Durch Erzbischof Georges (Tarassov) im Jahr 1974 zum Priester geweiht, übertrug man ihm die Zuständigkeit für die Fernsehsendung „Orthodoxie“ auf „France 2“, bevor er zum Rektor der französischsprachigen orthodoxen Gemeinde Sainte-Catherine-Sainte-Trinité in Chambésy-Genf ernannt wurde, der er mittlerweile fast vierzig Jahre als Priester dient.
Diözesanpilgerfahrt am 2. Mai 2014
Am 2. Mai, einen Tag nach der Pastoralversammlung des Erzbistums, fand eine Diözesanpilgerfahrt „auf den Spuren unserer Gründer“ statt, die ins Kloster Maria Schutz in Bussy-en-Othe und zum Friedhof von Sainte-Geneviève-des-Bois führte.
Am Vormittag konnte eine Liturgie gefeiert werden, der Erzbischof Hiob von Telmessos vorstand. Mit ihm konzelebrierten ein Dutzend Priester aus den verschiedenen Regionen und Ländern, auf die sich unser Erzbistum erstreckt. Nach der Liturgie wurde vor den Reliquien des hl. Alexis von Ugine, die im Kloster ruhen, ein Bittgottesdienst gefeiert.
Bemerkenswerterweise fand dieser Gottesdienst am zehnten Jahrestag der Kanonisierung des Heiligen statt. Nach den Feierlichkeiten versammelten sich die Pilger im Refektorium des Klosters zu einer Agape. Anschließend fuhr man zum Friedhof von Sainte-Geneviève-des-Bois, wo die Pilgergruppe die Kirche besuchen und an den Gräbern der verstorbenen Hierarchen unseres Erzbistums beten konnte. Erzbischof Hiob feierte dort im Anschluss eine Pannychida.
Diese Pilgerfahrt bot den Klerikern, den Gläubigen und dem Erzbischof die Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen. Fotos der Pilgerfahrt sind hier zu finden.
Pastoralversammlung
am 01. Mai 2014
Am Donnerstag, dem 1. Mai, fand im Theologischen Institut Saint-Serge in Paris die Pastoralversammlung der Kleriker des Erzbistums sowie ein Treffen der Ehefrauen der Kleriker statt. Der Tag begann mit einer Göttlichen Liturgie in Konzelebration, der Erzbischof Hiob von Telmessos vorstand.
Frau Dimitra Koukoura, Professorin für Homiletik an der theologischen Fakultät der Universität von Thessaloniki, konnte als Referentin gewonnen werden. Vor den Klerikern sprach sie über das Thema „Unsere christliche Botschaft an die heutige Welt“ und vor den Ehefrauen der Kleriker über „Von unserem Glauben Zeugnis geben in der heutigen Welt“. Während der Mittagspause stellte Frau Geneviève Jacques den Teilnehmern die Geschichte und die Aktivitäten der „Cimade“ vor. Der Nachmittag bot den Klerikern Gelegenheit, sich in Arbeitsgruppen auszutauschen über die Fragen, die sich ihnen heute in ihrem pastoralen Dienst stellen. Fotos des Tages können hier eingesehen werden.